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an der Fakultät Informatik, Mathematik und Naturwis- senschaften.
Sie interes- sieren sich für Mathematik in der Praxis, für moderne
Computer und den Einsatz von Physik und Chemie zum Nutzen der
Gesellschaft? Dann sind Sie bei uns richtig!
Prof. Dr. rer. nat. Tobias Martin Dekan
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- Info
Examensarbeiten 2010
- Konzeption einer generischen AJAX-Benutzerschnittstelle für das Naked-Objects Framework, Matthias Grefe, Bachelorarbeit, 2010.
Zusammenfassung: Das Naked-Object-Framework ermöglicht die schnelle Entwicklung der Logik einer Anwendung - allerdings fehlt die Bereitstellung einer modernen Weboberfläche mit AJAX. Daher wird in dieser Arbeit das Google Web Toolkit als Oberfläche über ein speziell entwickeltes Datentransfermodell eingebunden. Die Machbarkeit wird an mehreren Widgets demonstriert.
- Analyse dynamischer Software-Testverfahren für Webapplikationen, die
auf dem Google Web Toolkit basieren, Uwe Sommerlatt, Bachelorarbeit, 2010.
Zusammenfassung: Das Google Web Toolkit (GWT) ermöglicht die Entwicklung von komplexen browserbasierten Client/Server-Anwendungen in der Programmiersprache Java. Dabei übersetzt der integrierte Java-nach-Javascript-Compiler den Quellcode der Client-Anwendung automatisch für verschiedene Browser. Gegenstand der Arbeit ist die Frage, inwieweit die in der klassischen Softwareentwicklung bewährten dynamischen Testverfahren und Werkzeuge zur systematischen Qualitätssicherung einer GWT-Anwendung eingesetzt werden können. Die Analyse von Methoden zur Überprüfung der Funktionalität, Performance und Benutzerschnittstelle einer Anwendung ergab eine insgesamt sehr gute GWT-Unterstützung für geeignete Test-Frameworks mit kleineren Einschränkungen beim Einsatz von Testrobotern und Werkzeugen zur Durchführung von Lasttests. - Ermittlung, Modellierung und Darstellung von Differenzen zwischen IBM WebSphere Portal Konfigurationsmodellen, Katharina Juhnke, Bachelorarbeit, 2010.
Zusammenfassung: Die Bereitstellung eines Portals und die damit verbundene Übertragung von Änderungen stellt einen wichtigen Prozess innerhalb des Lebenszyklus eines Portals dar. Über Verfahren zur Differenzermittlung soll die zu übertragende Datenmenge eingegrenzt werden, sodass nur die modifizierten Dateien und Konfigurationen übermittelt werden. Die Arbeit untersucht verschiedene Technologien hinsichtlich ihrer Eignung zur Integration in den Configuration Manager for WebSphere Portal. - Darstellung von Quelltextunterschieden als Hilfsschritt bei der Plagiatssuche, Marcellus Siegburg, Bachelorarbeit, 2010.
Zusammenfassung: Die Darstellung von plagiatsverdächtigen Dateien ist ein wichtiger, letzter Schritt bei der Plagiatssuche, bei welchem Plagiate erst bestätigt werden können; es sollte eine praktische Lösung für dieses Problem gefunden werden, bei dem der Aufwand geringer ist, als bei traditionellem Quelltextvergleich. Nicht nur Darstellungen des Quelltextes an sich sind denkbar, die Anzeige von Zwischenschritten bei Vergleichsalgorithmen kann das Erkennen von Plagiaten vereinfachen. Mit Hilfe eines Graphen, der aus Zwischenergebnissen eines LCS-Algorithmus mit quadratischer Laufzeit entstand, kann man Vertauschungen von Quelltextabschnitten sehr gut erkennen, das ist bei textbasiertem Vergleich nur mit hohem Aufwand möglich.
- Informationsintegration heterogener Datenbestände im Intranet durch Indexierung, Marcel Susky, 2010.
Zusammenfassung: Die Beschaffung von Informationen wird zunehmend wichtiger, um beispielsweise in Unternehmen Arbeitsabläufe effektiver zu gestalten und Kosten beziehungsweise Zeit einzusparen. Meist existieren mehrere verschiedene Systeme die für die Befriedigung des Informationsbedürfnisses durchsucht werden müssen, was die genannten Faktoren eher negativ beeinflusst. Eine Integration der heterogener Datenbestände in genau ein System mit Hilfe der Werkzeuge Apache Solr und Apache Nutch und eine Suche über diese war das Ziel dieser Arbeit. Anhand der durch die Werkzeuge angebotenen Schnittstellen und implementierten computerlinguistischen beziehungsweise mathematischen Verfahren wurde eine Anwendung für eine zentrale Suche und Indexierung konzipiert und realisiert.
- Der MK-Tree: Eine symmetrische Multikey Datenstruktur für effiziente Nähensuchen in Hypercube-Form, Eric Teubert, Bachelorarbeit, 2010.
Zusammenfassung: Es wird eine multidimensionale Baum-Datenstruktur entwickelt, welche die effiziente Suche nach Einträgen in der Nähe eines gegebenen Eintrags unterstützt. Durch die Einführung eines Haswertes, über den die Position von Einträgen in der Datenstruktur ermittelt werden kann, sind die Eintragsreferenzen im MK-Tree mit vollständigen Datensätzen in einer Datenbank verknüpft. Es wird gezeigt, dass auf diese Weise effizient gesucht werden kann und die Ergebnisse nicht makellos aber sehr gut sind.
- Release-Deskriptoren
- ein Konzept zur modularen Definition und Versionierung von
Softwareprojekten. Theoretische Betrachtung, Einordnung in das
Konfigurationsmanagement und praktische Umsetzung mit Apache Maven,
Patrick Bergner, Bachelorarbeit, 2010.
Zusammenfassung: Die Arbeit beschäftigt sich mit einem Organisationsproblem der
Softwareentwicklung: der dynamischen Definition von Softwareprojekten aus
wiederverwendbaren Modulen. Das vorgestellte Verfahren ist die Definition
und Versionierung von Projekten in Release-Deskriptoren. Diese beinhalten
neben den Modulinformationen auch die Abhängigkeiten des Projekts zu
externen Bibliotheken und fassen damit alle notwendigen
Projektinformationen zusammen. Neben einer theoretischen Einbettung des
Konzepts in das Themengebiet Software-Konfigurationsmanagement wird auch
ein Plugin für Apache Maven vorgestellt, mit dem sich in
Release-Deskriptoren definierte Projekte zusammenstellen und
Maven-Projektmodelle generieren lassen.
- Konzeption und Implementation eines Desktop-Wikis, Manuel Unglaub, Diplomarbeit, 2010.
Zusammenfassung: In dieser Arbeit wurde ein neues Desktop-Wiki, auf Basis einer Untersuchung
von bestehenden Desktop-Wikis, konzipiert und implementiert. Besondere
Aufmerksamkeit galt der Verwendung von Metadaten und einer umfangreichen
Suche, um den Zugriff auf Informationen schnell und einfach zu gestalten.
In dem verschiedene Aspekte zur Gewährleistung der Benutzerfreundlichkeit
näher untersucht wurden, konnte die effiziente Bedienbarkeit sicher
gestellt werden. Im Rahmen dieser Arbeit ist somit eine intuitiv bedienbare
Anwendung entstanden deren Vorteile in einer Fallstudie herrausgestellt
werden konnten.
- Entwicklung eines Frameworks für das Prototyping von evolutionären Algorithmen,Yves Adler, Diplomarbeit, 2010.
Zusammenfassung: Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Implementierung eines Frameworks zur Unterstützung des Prototypings von evolutionären Algorithmen. Als Basis wurden verschiedene existierende Lösungen vergleichend analysiert und bezüglich deren Eignung für das Prototyping von evolutionären Algorithmen bewertet. Aufbauend auf den so gewonnenen Kenntnissen wurde mit "EvoSynth" ein neues Framework, auf Basis von Ruby, konzipiert und umgesetzt. EvoSynth ermöglicht eine schnelle Entwicklung von flexiblen Prototypen, so dass es den existierenden Lösungen bezüglich des Prototypings von evolutionären Algorithmen in vielen Bereichen überlegen ist.
- Automatisierter Grundrissentwurf einer Etagenwohnung mittels evolutionärer Optimierung, Thomas Wächtler, Diplomarbeit, 2010.
Zusammenfassung: Diese Arbeit legt die Grundlage für ein evolutionäres System zur Erstellung und Bewertung von Wohnungsgrundrissen, indem zunächst alle funktionalen Anforderungen von
Wohnungsgrundrissen in einem möglichst flexiblen und einfach erweiterbaren
Modell erfasst werden. Die Modellierung erfolgt in einem 3-Schichten-Modell (Quadrate, Räume und räumliche Zusammenhänge), die Bewertung baut modular darauf auf und für die Optimierung wird ein
multithreading-fähiger, evolutionärer
Algorithmus benutzt. Das Ergebnis ist eine Anwendung mit graphischer, intuitiv bedienbarer
Oberfläche, basierend auf dem .NET 3.5 Framework, die anhand von
bestimmten Benutzervorgaben selbständig Grundrisse erstellen und evaluieren kann.
- Pseudo: Eine Programmiersprache auf der Basis von Pseudocode zur
Unterstützung der akademischen Lehre, Marcus Frenkel, Masterarbeit, 2010.
Zusammenfassung: Die Masterarbeit hat das Ziel, die
akademischen Lehre im Bereich der Vermittlung von
Algorithmen und Datenstrukturen zu unterstützen. Zu diesem Zweck wurde in der Arbeit die
neue Programmiersprache "Pseudo" definiert, welche in ihrer Syntax auf
Pseudocode beruht und damit die Vorteile von Programmiersprachen
(Überprüfbarkeit) mit den Vorteilen von Pseudocode (knappe, intuitive
Syntax) verbindet. Vergleiche der entwickelten Sprache mit bestehenden
Sprachen zeigen, dass Pseudo besser als Pseudocode oder
gewöhnliche Programmiersprachen geeignet ist, um im Umfeld der
Programmierausbildung Algorithmen und Datenstrukturen vermitteln zu
können; auch im Bereich der parallelen Algorithmen ist Pseudo hier den
gängigen Varianten überlegen. - Stauraumoptimierung mittels evolutionärer Algorithmen, Philipp Nebel, Diplomarbeit, 2010.
Zusammenfassung: Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit evolutionären Ansätzen zur Lösung von 3D-Bin-Packing
Problemen. Es wird ein genetischer Algorithmus vorgestellt, der auf Basis
eines praxisnahen Datenmodells Verstauungspläne entwickelt und nach
mehreren Kriterien optimiert. Die Ergebnisse übertreffen dabei die
Lösungsqualität einer bestehenden deterministischen Lösung, die als
Vorlage für das Datenmodell diente.
- Neue evolutionäre Algorithmen zur computergestützten Wirkstoffsuche, Stephan Hellmich, Diplomarbeit, 2010.
Zusammenfassung: Computersimulationen von Protein-Ligand-Wechselwirkungen helfen, die Eignung bestimmter Stoffe als Medikament beurteilen zu können. Zur Lösung des Docking-Problems, bei dem der Ligand an der richtigen Stelle des Proteins positioniert werden muss, werden evolutionäre Algorithmen eingesetzt. In der Arbeit wurde das Konzept der parallelen evolutionären Suche, die möglichst viele lokale Extreme im Suchraum gleichzeitig finden soll, auf das Dockingproblem angewandt. Die Auswertung hat ergeben, dass das Verfahren eine leichte Verbesserung gegenüber dem Lamarckschen genetischen Algorithmus, dem Standardalgorithmus der Dockingsoftware AutoDock, darstellt.
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