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Archiv der abgeschlossenen Graduierungsarbeiten

Die von mir in der Vergangenheit betreuten Graduierungsarbeiten werden mit einer kurzen Zusammenfassung gelistet.

2017

  • Rotenoptimierung im Umfeld der Bargeldlogistik unter Verwendung eines evolutionären Algorithmus, Martin Schmidt, Bachelorarbeit, 2017.
    Zusammenfassung: -
  • Optimierung statischer Code-Analyse durch Technologien des Semantic Web, Philipp Sieder, Masterarbeit, 2017.
    Zusammenfassung: -
  • Optimierung einer rankingbasierten eCommerce-Suche, Patrick Bachmann, Masterarbeit, 2017.
    Zusammenfassung: -
  • Query-kompatible Caches in Java, Jonas Döring, Bachelorarbeit, 2017.
    Zusammenfassung: -

2016

  • Entwicklung eines Client-Server Build-Systems für wissenschaftliche Arbeiten auf LaTeX-Basis, Martin Claus, Masterarbeit, 2016.
    Zusammenfassung: Der Einsatz von LaTeX in heterogenen Umgebungen birgt verschiedene Probleme. Es wurde ein System konzipiert und umgesetzt, das verschiedene typische Arbeitsabläufe unterstützt, wie die Arbeit auf veschiedenen Versionen, Nutzung von Smartphones, und Fragen der Qualitätssicherung beim Schreiben.
  • Optimierung von in silico Metabolic Engineering Strategien mit evolutionären Algorithmen unter Verwendung von CUDA, Paul Jähne, Masterarbeit, 2016.
    Zusammenfassung: -
  • Ein Vorgehensmodell für die Anwendungsmigration mit praktischem Anwendungsbeispiel, Christian Weckel, Masterarbeit, 2016.
    Zusammenfassung: Es wird ein Vorgehensmodell auf der Basis von ReMiP erarbeitet, in welchem zwei Anwendungen zu einer zusammengeführt werden sollen. Dabei wird insbesondere auch die clusterbasierte Integration der Datenbank-Schemata berücksichtigt.Das Vorgehensmodell wird konzeptuell und in Einzelschritten an einem großen Anwendungsbeispiel erprobt.
  • Effective rendering of complex fonts on low-end devices: consumer-grade solution, Leonid Zavodnik, Bachelorarbeit, 2016.
    Zusammenfassung: Es wurde untersucht, inwieweit der Einsatz von Bitmap-Fonts die Performance von Anwendungen mit einem hohen Schriftanteil auf Endgeräten mit geringer CPU-Leistung verbessert. Hierfür wurde ein Werkzeug zur Überführung von Outline-Fonts in Bitmap-Fonts erstellt.

  • Untersuchung von Caching-Verfahren für Java Enterprise Anwendungen auf Grundlage des JSR-107, Erik Rohkohl, Bachelorarbeit, 2016.
    Zusammenfassung: InfiniSpan-Interceptor, eingebetteter InfiniSpan-Cache-Manager und InfiniSpan als Caching-Provider werden als mögliche Implementation der JCache API verglichen. Dabei ermöglicht allein der eingebettete InfiniSpan-Cache-Manager den Datenaustausch zwischen JEE-Anwendungen. Allerdings sind die Einträge auch nur bei einfachen Datentypen stabil gegen Undeployment.

  • Kommunikation von Microservices graphisch darstellen, Romy Spangenberg, Bachelorarbeit, 2016.
    Zusammenfassung: Die Analyse einer Microservice-Architektur wird durch die Visualisierung der Kommunikation vereinfacht. In der Arbeit werden grundsätzliche Darstellungsmöglichkeiten verglichen und an einem kleinen Beispiel erprobt.

  • Modulare Präsentationssoftware für einen autonomen Interaktionsmodus am Beispiel des Nao-Roboters, Anne Wissing, Bachelorarbeit, 2016.
    Zusammenfassung: Für den Einsatz der Nao-Roboter an Informations-/Messeständen wird eine spezielle Software entwickelt. Durch den Einsatz von kleinen Bewegungen soll er menschlicher wirken und kann auf Basis einer Bildverarbeitung mit Differenzenbildern auf seine Umwelt reagieren.

  • Erstellen einer mobilen Anwendung zum Darstellen und Vermitteln von Algorithmen der KI, Erik Siegert, Bachelorarbeit, 2016.
    Zusammenfassung: Das spielerische Erarbeiten/Erfahren von grundsätzlichen algorithmischen Ideen wird anhand eines kleinen Spiels mit Wettbewerbs-Charakter in einer mobilen Anwendung erprobt. Konkret werden pädagogische Theorien und Arbeiten zur Wirkung von Spiel-Design-Elemenen in Serious Games für die Untermauerung des Ansatzes herangezogen.
  • Klassifikation von geographischen Strecken, Neil Onasch, Bachelorarbeit, 2016.
    Zusammenfassung: Im Rahmen einer Geo-Tracking-Software sollen Streckenverläufe geprüft werden und in unterschiedliche Streckenführungen eingeteilt werden. Zum Einsatz kommt eine Kohonen-Karte mit dem Ähnlichkeitslernen, die aus verschiedenen Merkmalseigenschaften eine entsprechende Einteilung vornimmt. Kernpunkte sind hierbei die Aufbereitung der Daten sowie die Untersuchung, wodurch eine korrekte Erkennung von Streckenverläufen erschwert wird.
  • Evaluierung eines modernen, freien Container Managers für einen Microservice auf Basis von Docker, Konstantin Stoldt, Bachelorarbeit, 2016.
    Zusammenfassung: Sechs verschiedene frei verfügbare Produkte werden auf ihre Eignung als Container-Manager untersucht, wobei insbesondere die Anforderungen für die Orchestrierung und das Loadbalancing betrachtet werden. Eine Empfehlung für den Technologiestack resultiert.
  • Algorithmen zur Anpassung von Zugreservierungen, Masterarbeit, Stefan Huth, Masterarbeit, 2016.
    Zusammenfassung: Das Problem der Minimierung von Umsteigewegen bei Zugfahrten wird modelliert und für die spezielle Situation an einem Bahnhof als Online-Optimierung über möglichst gleich lange Umsteigewege für alle optimiert.

2015

  • Automatische sprachliche und strukturelle Analyse wissenschaftlicher Texte, Masterarbeit, Oliver Zscheyge, Masterarbeit, 2015.
    Zusammenfassung: Wissenschaftliche Arbeiten werden durch die entwickelte Software Confopy sprachlich analysiert und auf verschiedene Kennzahlen untersucht. Es resultieren Hinweise, wie der Autor seinen wissenschaftlichen Schreibstil verbessern kann. 
  • Georedundanz- und Hochverfügbarkeitssysteme für kritische VoIP-Infrastrukturen, Sven Walter, Masterarbeit, 2015.
    Zusammenfassung: Für ein verschlüsselt arbeitendes Voice-Over-IP-System wird ein Konzept erarbeitet, das mit geringem Aufwand umsetzbar ist und in verschiedenen Ausfall- und Fehlerszenarien den Server wechselt, um den Service zu gewährleisten. 
  • Untersuchung zum Einsatz von Integrationstestframeworks am Beispiel der Applikation HMI-Linguist, Christopher Hensel, Masterarbeit, 2015.
    Zusammenfassung: Die Einpassung geeigneter Integrationsstrategien und -werkzeuge in bestehende Produkt-/Projektstrukturen ist häufig eine komplexe Aufgabe. Für eine vorgegebene Situation wird ein eigenes Integrationstestframework unter Verwendung von CppUnit realisiert, das insbesondere komfortabel individuelle Ausführungsreihenfolgen und Zeitbeschränkungen realisiert.
  • Kommunikation zwischen Microservices, Maximilian Reuter, Bachelorarbeit, 2015.
    Zusammenfassung: Im Kontext von Microservice-Lösungen werden die Varianten für die Kommunikation zwischen den Microservices untersucht. Die Untersuchung berücksichtigt TCP, REST und UDP sowie die Formate XML und JSON. Kleine Objekte werden am schnellsten durch JSON und UDP ausgetauscht.
  • Transformation eines mit Attributen angereicherten Textes in ein DOCX-Dokument mit Fokus auf Kompatibilität zu großen Textverarbeitungsanwendungen, Lucas Hauswald, Bachelorarbeit, 2015.
    Zusammenfassung: Im Rahmen einer iOS-App werden Texte im MarkDown-Format in Docx-Dokumente überführt. Dabei werden u.a. Detaillösungen für Fußnoten, Bilder und Aufzählungen umgesetzt.
  • Automatisierte Portierung eines Excel-Dokuments in eine relationale Datenbank, Dennis Dorsch, Masterarbeit, 2015.
    Zusammenfassung: Wenn die Datenhaltung in Excel-Tabellen durch Datenbanklösungen ersetzt werden soll, bietet der Ansatz in dieser Arbeit eine automatisierte Generierung eines Datenmodells aus den Excel-Tabellen an.

2014

  • Evaluierung der Auslagerung von Server-Berechnungen auf Browser anhand eines Browserspiels, Georg Friedrich, Masterarbeit, 2014.
    Zusammenfassung: Um die Dauer der Berechnungen eines Browserspiels auf dem Server zu verringern, wird ein Framework konzipiert und implementiert, welches Methodenaufrufe auf die angemeldeten Spiel-Clients verlagert. Hierfür wurde Long Polling und eine Anbindung über JavaScript in Flash genutzt. Die Auslagerung ist durchaus möglich, allerdings müssen hohe Laufzeiten und geringer Datenumfang vorliegen, damit ein Speed-Up erreicht wird.
  • Entwurf und Vermittlung von Software-Architektur, Sebastian Stein, Masterarbeit, 2014.
    Zusammenfassung: Für die Vermittlung von Software-Architektur im Studium wird ein Reverse-Engineering-Ansatz vorgeschlagen. Vermittlungsgegenstand ist dabei eine gut dokumentierte Beispiel-Anwendung, die auf die Standardarchitektur Spring und Best-Practices setzt. Eine Bewertung des Ansatzes im praktischen Einsatz steht noch aus.
  • Entwicklung der Steuerung einer serverbasierten Medienwiedergabe im Produktionsumfeld der Automobilindustrie, David Quenzler, Bachelorarbeit, 2014.
    Zusammenfassung: Für die Durchführung von Werksführungen müssen Displays angesteuert werden und die Führungen durch Filme angereichert werden. Hierfür wurde ein Ansatz mit Ein-Platinen-PCs als Anzeigegeräte und einer Client-Server-Architektur zur Steuerung entwickelt.
  • Evaluation and integration of text search engines into business process management software, Thomas Dürr, Masterarbeit, 2014.
    Zusammenfassung: Innerhalb der Software IBM Business Process Manager kommt die Suchmaschine Apache Lucene zum Einsatz. Die Masterarbeit hat ein Proxy-Konzept entwickelt, um Lucene durch den IBM InfoSphere Data Explorer zu ersetzen. Eine ausführliche Evaluation der beiden Lösungen zeigt, dass der Data Explorer lediglich für Suchszenarien mit vielen Ergebnissen und erforderlichem Paging vorteilhaft ist.
  • Evolution von RGB-Filtern für die Bildbinarisierung, Henry Borasch, Masterarbeit, 2014.
    Zusammenfassung: Es sollen für vorgegebene Trainingsbildpaare Filter entwickelt werden, die eine erfolgreiche Binarisierung erleichtern. Hierfür wurde ein evolutionärer Ansatz mit positionierten RGB-Additionen als Individuen und unterschiedlichen Fitnessfunktionen in verschiedenen Phasen der Evolution gewählt. Das Konzept liefert einige erstaunliche Ergebnisse und ist damit ein Ausgangspunkt für weiterführende mehr praxisorientierte Ansätze.
  • Portierung von Java-Applets für Googles mobiles Betriebssystem Android, Marcel Mielke, Bachelorarbeit, 2014.
    Zusammenfassung: Für die Portierung von Java-Applets als Apps nach Android wird ein Vorgehensmodell vorgeschlagen. Anhand von drei Beispielen werden konkrete Probleme, deren Lösung sowie spezielle programmiertechnische Details aufgezeigt.
  • Generierung dynamischer Oberflächen auf Grundlage von XML-Schemen für Android, Kevin Törpsch, Bachelorarbeit, 2014.
    Zusammenfassung: Ein Konzept wurde entwickelt und implementiert, welches es ermöglicht, die Oberfläche einer Android-Anwendung zur Laufzeit anzupassen.
  • Effizientes Erkennen von Änderungen in NTFS-Dateisystemen, Max Taube, Bachelorarbeit, 2014.
    Zusammenfassung: Im Rahmen der Analyse von möglicher Schadsoftware wird geprüft, muss nach der Ausführung der Schadsoftware geprüft werden, welche Dateien im System geändert wurden. Hierfür wurde eine Lösung entwickelt, die direkt auf NTFS zugreift. Ein Vergleich mit der Lösung, die Windows-API zu benutzen zeigt erhebliche Laufzeitvorteile des entwickelten Konzepts.
  • Integration des Crypto Service Gateways, Philipp Sieder, Bachelorarbeit, 2014.
    Zusammenfassung: Ein externes, anwendungsübergreifendes Kryptologiemodul soll in ein Hardware-Sicherheitsmodul integriert werden. Es wird ein Konzept für die Migration des bestehenden Systems vorgestellt und bewertet.
  • Beschreibung und Unterstützung von tabellarischen Informationsmustern anhand individueller Suchmuster, Christian Weckel, Bachelorarbeit, 2014.
    Zusammenfassung: Für eine bestehende Anwendung des Facility-Managements ist eine umfassende Einstiegsseite zu entwerfen, welche die Aspekte der Navigation und der Suche mit einem neuartigen und integrierten Konzept umsetzt.
  • Lösung zur Verteilung von Auswertungen auf die Instanzen einer webbasierten ERP-Verwaltungslösung, Patrick Bachmann, Bachelorarbeit, 2014.
    Zusammenfassung: Innerhalb einer Anwendung müssen Auswertungsdaten möglichst automatisiert und mit flexibler Zuordnung auf die Installationen beim Kunden verteilt werden. Eine bisherige manuelle Herangehensweise wurde durch das Konzept dieser Arbeit unter Verwendung von Subversion und Webservices ersetzt.

2013

  • Evaluierung eines Splay-Quadtree, Pierre Korsowski, Masterarbeit, 2013.
    Zusammenfassung: Die Datenstruktur des Splay-Quadtree wurde 2012 vorgestellt und sollte im Rahmen dieser Arbeit implementiert und bewertet werden. Konkret wurden das Einfügen von Elementen und Bereichsanfragen umgesetzt sowie ein Vergleich mit dem kD-Tree und dem PR-Quadtree durchgeführt. Dabei hat sich insbesondere die Ableitung der Zelle eines äußeren Knotens als schwierig herausgestellt, weswegen die allgemeinen Laufzeiten hinter den Alternativen zurückbleiben.
  • Vergleich von Nebenläufigkeit in JVM-basierten Programmiersprachen, Tom Burke, 2013.
    Zusammenfassung: Verschiedene Konzepte und verschiedene Programmiersprachen waren das Ziel dieses Vergleichs: Fork-Join-Framework in Java, Actor-Modell in Java, Clojure Futures. Anhand eines parallelen Mergesort-Algorithmus wurden die drei Ansätze bzgl. der Laufzeit verglichen. Dabei zeigte sich insbesondere, dass bei einem stark rekursiven Algorithmus ein Speed-Up ohne spezielle angepasste Konfiguration kaum erreicht wird.
  • Mehrwert des statischen Codeanalysetools PMD für die Wartbarkeit von Java-Quellcode, Nadja Blättel, Bachelorarbeit, 2013.
    Zusammenfassung: Die Wartbarkeit von Software gewinnt an Bedeutung, worauf Software-Entwickler mit unterschiedlichen Maßnahmen reagieren. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde untersucht inwieweit ein statisches Codeanalysetool die Wartbarkeit beeinflusst. Hierzu haben Entwickler in einer Befragung Quelltext bewertet - vor und nach der durch das Tool getriggerten Bearbeitung. Dabei wurde ein bsonders hoher Einfluss auf die Aspekte der Verständlichkeit, der Wiederverwendbarkeit und der Änderbarkeit festgestellt.
  • Integrierte Echtzeit-Überwachung einer Enterprise-Software anhand von Leistungsindikatoren, Lars Kollmann, Bachelorarbeit, 2013.
    Zusammenfassung: Performance-Probleme können unterschiedliche Gründe haben, welche oft erst nach einer sorgfältigen Analyse mit externen Werkzeugen beseitigt werden können. Diese Arbeit hat eine Enterprise-Software mit einem eigenen Analysewerkzeug ausgestattet, sodass die Leistungsindikatoren direkt einsehbar sind.
  • Untersuchung von automatisierten Versionsänderungen in Datenbanken anhand der ITSM-Software TicketXpert.NET, Martin Claus, Bachelorarbeit, 2013.
    Zusammenfassung: Insbesondere in der agilen Entwicklung mit sehr kurzen Iterationszyklen sind Anpassungen in Datenbanken kritisch für die laufende Integration. In dieser Arbeit wurde ein Migrationswerkzeug entwickelt, das den problemlosen Abgleich der Datenbankveränderungen erlaubt. Die gefundene Lösung wurde evaluiert und weiterhin bestehende Synchronisationsprobleme wurden aufgezeigt.
  • StreamMyRelevance! Using Real-Time Interaction Data for Predicting Search Result Relevance, Sebastian Nuck, Masterarbeit, 2013.
    Zusammenfassung: In einem existierenden Batch-Verfahren wird aus den Mausinteraktionen auf den Ergebnissen einer Suchmaschinenanfrage die Relevanz der Ergebnisse abgeleitet - mit dem Ziel die Reihenfolge der Darstellung zu verbessern. In der vorliegenden Arbeit wurde das Batch-Verfahren durch einen Ansatz ersetzt, der die Verarbeitung von Datenströmen erlaubt. Dabei kommt das Framework STORM zum Einsatz. Die Ergebnisse mit Daten aus einem Reiseportal zeigen, dass sich die Qualität des entstehenden Relevanzmodell nicht signifikant von dem des bisherigen Verfahrens unterscheidet.

2012

  • Rescheduling von Job-Shop-Scheduling-Problemen mit einem genetischen Algorithmus, Matthias Neubert, Masterarbeit, 2012.
    Zusammenfassung: In der umfangreichen Literatur zu Scheduling-Problemen wird das Rescheduling eher knapp abgehandelt, also die Frage, wie auf Änderungen bei der Abarbeitung eines Schedules reagiert wird. Hierzu wurde eine umfassende Problembeschreibung samt Datenformat entwickelt und ein eigener Algorithmus als GA/TS-Hybrid unter Nutzung des Giffler-Thompson-Algorithmus vorgestellt und getestet. Das Datenformat hat sich als nützlich herausgestellt, um den Einfluss unterschiedlicher Rescheduling-Gründe auf die Abarbeitungszeit zu untersuchen.
  • Generierung eines Testmodells für den Modellzentrierten Test aus formalen Spezifikationsmodellen, Philipp Wöllner, Diplomarbeit, 2012.
    Zusammenfassung: Für ein komplexes Informationssystem sollte aus einem Spezifikationsmodell ein Testmodell per Model2Model-Transformation realisiert werden. In der Umsetzung hat sich eine Model2Code-Transformation als machbar erwiesen. Für eine Reihe an Funktionalitäten konnte so eine automatische Generierung von Tests aus der Spezifikation erreicht werden.
  • Physik-Simulation und Evolution von LEGO-Strukturen, Martin Waßmann, Masterarbeit, 2012.
    Zusammenfassung: Der existierende Ansatz zur Evolution von LEGO-Bauwerken von Funes und Pollack weist verschiedene Schwachstellen in der internen Darstellung der Bauwerke und der Berechnung der Stabilität auf. Für beide Aspekte wurden neue Konzepte entwickelt: einerseits die direkte Darstellung der Bauwerke als beschränkter Graph und durch die Berechnung der Stabilität durch zwei Maximaler-Fluss-Probleme. Die Ergebnisse übertreffen die bisher publizierten Resultate.
  • Work Management Patterns realisiert im IBM Business Process Manager, Thomas Dürr, Bachelorarbeit, 2012.
    Zusammenfassung: Bei der Modellierung von Geschäftsprozessen bilden Human-Tasks einen wichtigen Baustein, da diese nicht automatisierbar sind. Deren Zuordnung zu Nutzern ist in verschiedenen Softwarelösungen unterschiedlich gelöst. In dieser Arbeit wurden verschiedene theoretische Muster für die Zuordnung entwickelt und eine Auswahl davon umgesetzt. Die Evaluation der Lösung zeigte deren Praxistauglichkeit.
  • Entwicklung einer Android-Anwendung unter Verwendung von Fragments, Viktor Befort, Bachelorarbeit, 2012.
    Zusammenfassung: Für ein Laktat-Messgerät steht für die Auswertung ein PC-Programm zur Verfügung. Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Konzipierung und Implementierung eines Auswertungsprogramms als App für Android-Geräte. Das neu entwickelte Programm legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Darstellung auf unterschiedlich dimensionierten Bildschirmen und nutzt dafür das Konzept der Fragmente.
  • Continuous-Integration im Bereich von Data-Warehouse-Anwendungen, Peter Werner, Masterarbeit, 2012.
    Zusammenfassung: Das Ziel der Arbeit ist die Einführung von Qualitätssicherungsmaßnahmen und insbesondere automatisierte Tests in den Software-Entwicklungsprozess von Data-Warehous-Systemen. Es wird ein Konzept unter Nutzung der Continuous-Integration entwickelt. Die Arbeit zeigt, dass diese Vorgehensweise auch im Bereicht der Data-Warehouse-Anwendungen möglich ist.
  • Analyse und Umsetzung eines softwaregestützten Requirements Managements in Business Intelligence Projekten, Jörg Kiesewetter, Masterarbeit, 2012.
    Zusammenfassung: Die Erfassung von Anforderungen für Business-Intelligence-Projekte bringt verschiedene Probleme mit sich. Die vorliegenden Arbeit soll den Prozess durch eine Software besser unterstützen. Hierfür wurden verschiedene Softwareprodukte evaluiert und eine auf dem Ticketsystem Redmine basierende Lösung als Prototyp entwickelt. Aus den Betrachtungen folgen verschiedene Empfehlungen für eine Weiterentwicklung.
  • Automatisierte performante Auswertungen von Bordnetzaufzeichnungen, Benjamin Westphal, Bachelorarbeit, 2012.
  • Rein clientseitige Verarbeitung von Webseiten unter Verwendung von AJAX und JavaScript, Franz Köstner, Bachelorarbeit, 2012.
    Zusammenfassung: Der Wechsel zwischen Webseiten erfordert viel Zeit und einen Kommunikations-Overhead. Unter Nutzung von AJAX und JavaScript wird ein schlankes Skript entwickelt, das das einfache Nachladen und Ersetzen von Teilen einer Webseite aus XML-Dateien ermöglicht. An kleinen Beispielen wird die Einsatzbereitschaft demonstriert.
  • Erzeugung von benutzerdefinierten Fensterrahmen mit XAML, Dennis Dorsch, Bachelorarbeit, 2012.
    Zusammenfassung: Während einige wenige Programme die Titelleiste benutzen, um dort Funktionalität zur Verfügung zu stellen, ist dies für eigene Programme nur mit großem Aufwand umsetzbar. Diese Arbeit liefert eine anpassbare Boilerplate, mit der vollständig benutzerdefinierte Fensterrahmen erstellt werden. An kleinen Beispielen wird die Einsatzbereitschaft demonstriert.
  • Lokale Persistenz unter Android, Glenn Fischer, Bachelorarbeit, 2012.
    Zusammenfassung: Unter Android stehen verschiedene Konzepte zur lokalen Speicherung von Daten zur Verfügung: Shared Preferences, das Dateisystem und SQLite. Diese Arbeit untersucht die Konzepte hinsichtlich Speicherbedarf und Geschwindigkeit. Die individuellen Stärken und Schwächen werden anhand verschiedener Einsatzszenarien aufgezeigt.

2011

  • Die Evaluation überwachter maschineller Lernverfahren mit Hilfe eines Bootstrapping-Frameworks, Kathleen Senf, Bachelorarbeit, 2011.
    Zusammenfassung: Verfahren zur Klassifikation von Texten, insbesondere Webseiten, sollen bewertet werden. Hierzu wird ein Framework entwickelt, das die Durchführung und Analyse mittels Bootstrapping und Kreuzvalidierung erlaubt.
  • Austauschbare Module zur Integration von KI in den Nao-Simulator "Spielwiese", Manuel Bellersen, Bachelorarbeit, 2011.
    Zusammenfassung: Das Nao-Roboterteam soll mit leicht modifizier- und austauschbarer KI versehen werden. Hierfür wurde der Simulator Spielwiese um Schnittstellen erweitert, die insbesondere auch den Einsatz von in der Skriptsprache Lua geschriebenen KI-Modulen erlaubt.
  • Integrationstests am Beispiel des Abrechnungssystems für Anlagen der DB Netz AG, Martin Lippert, Bachelorarbeit, 2011.
    Zusammenfassung: Die vorgelegte Arbeit beschäftigt sich mit Integrationstests aus theoretischer und praktischer Sicht. Im theoretischen Teil der Arbeit werden Integrationstests in den Testzyklus einer Software eingeordnet. Ferner werden Spezifika des Integrationstests untersucht und Integrationsteststrategien erläutert. Die einzelnen Strategien werden auch hinsichtlich ihrer Alltagstauglichkeit betrachtet. Im zweiten Teil folgt die praktische Anwendung von Integrationstests an einem Softwarebeispiel, welches unregelmäßig in geringem Maße weiterentwickelt wird. Dabei werden die Unterschiede der Integrationstests bei neu entwickelter und weiter entwickelter Software beachtet.
  • Eine Entwicklungsumgebung für das Prototyping in EvoSynth, Rene Köcher, Diplomarbeit, 2011.
    Zusammenfassung: Das in Ruby entwickelte Framework EvoSynth bietet eine sehr flexibel einsetzbar und anpassbare Bibliothek für evolutionäre Algorithmen. In dieser Arbeit wurde EvoSynth um ein User-Interface erweitert, welches insbesondere die Menüs zur Einstellung der Parameterwerte dynamisch aufbaut.
  • Die Verwendung der Pakete JPA/Hibernate in ausgewählten Entwurfsmustern der Softwareentwicklung, André Kleinschmidt, Bachelorarbeit, 2011.
    Zusammenfassung: Die vorgelegte Arbeit befasst sich mit der Persistenzimplementation Hibernate und deren Werkzeugen, sowie der ihr zugrunde liegenden Spezifikation JPA. Betrachtet wird das automatisierte objekt-relationale Mapping von Klassen mit verschiedenen angebotenen Strategien der JPA. Die Arbeit identifiziert Problemfelder im Mapping und dem Zusammenspiel mit Entwurfsmustern (der Software-Entwicklung) und weist auf Lösungsmöglichkeiten hin.
  • Evaluation und Einführung eines Oberflächentestframeworks für eine Webanwendung, Robert Depke, Bachelorarbeit, 2011.
    Zusammenfassung: In der Arbeit wird untersucht ob es zum Testen einer bestimmten Webanwendung ein geeignetes GUI-Testwerkzeug gibt, mit welchem Tests automatische durchgeführt werden können. Dabei werden aus den Anforderungen Vergleichskriterien erarbeitet, anhand derer die Werkzeuge verglichen werden, hierbei wird auf Vor- und Nachteile eingegangen. Es wird die Einführung des am Besten geeigneten Werkzeuges in das Arbeitsumfeld beschrieben, sowie Möglichkeiten zur Testentwicklung erklärt.
  • Testbarkeitsoptimierte Clientarchitektur für GWT-Webanwendungen, Christoph Vitz, Bachelorarbeit, 2011.
    Zusammenfassung: Das Google-Web-Toolkit erzeugt automatisch Quelltext für einen Web-Client, was verschiedene Schwierigkeiten beim Test der Software impliziert. Verschiedene Architekturmuster für GWT-Anwendungen werden hinsichtlich der Testbarkeit mittels eines Kriterienkatalogs bewertet. Es werden gute Lösungen für die Komponenten Model, View und Presenter vorgestellt; einzig die Application-Controller sind schwierig testbar.
  • Information-Retrieval und Text-Mining am Beispiel einer Dokumentenverwaltung, Marcel Winkel, Diplomarbeit, 2011.
    Zusammenfassung: Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Implementierung einer Open Source Dokumentenverwaltung (für Linux auf der Basis von Python 3 und Qt4). Besonderen Wert wurde auf eine übersichtliche, modulare Oberfläche, sowie einen möglichst geringen Speicherplatzverbrauch gelegt. Durch Techniken des Text-Minings ist die Dokumentenverwaltung unter anderem in der Lage, bedeutungstragende Schlüsselwörter oder die Dokumentensprache zu erkennen. Zusätzlich wurden Widgets wie etwa eine "Tag-Cloud" oder hierarchische Leselisten entwickelt, um den Anwender bei der Suche und Organisation seiner Dokumente zu unterstützen.
  • Vergleich der Oberflächenentwicklung von Webapplikationen mit RIA am Beispiel von Google Web Toolkit und Java Server Faces, Sandra Haase, Bachelorarbeit, 2011.
    Zusammenfassung: In der Webentwicklung nimmt die Nutzungsoberfläche als Schnittstelle zum Benutzer einen großen Teil der gesamten Projektentwicklung ein. Zwei der neueren Webframeworks werden in dieser Arbeit kurz vorgestellt und mit einander definierter Kriterien verglichen. Der Vergleich ermöglicht eine differenzierte individuelle Bewertung anhand der Anforderungen eines Projekts.

2010

  • Konzeption einer generischen AJAX-Benutzerschnittstelle für das Naked-Objects Framework, Matthias Grefe, Bachelorarbeit, 2010.
    Zusammenfassung: Das Naked-Object-Framework ermöglicht die schnelle Entwicklung der Logik einer Anwendung - allerdings fehlt die Bereitstellung einer modernen Weboberfläche mit AJAX. Daher wird in dieser Arbeit das Google Web Toolkit als Oberfläche über ein speziell entwickeltes Datentransfermodell eingebunden. Die Machbarkeit wird an mehreren Widgets demonstriert.
  • Analyse dynamischer Software-Testverfahren für Webapplikationen, die auf dem Google Web Toolkit basieren, Uwe Sommerlatt, Bachelorarbeit, 2010.
    Zusammenfassung: Das Google Web Toolkit (GWT) ermöglicht die Entwicklung von komplexen browserbasierten Client/Server-Anwendungen in der Programmiersprache Java. Dabei übersetzt der integrierte Java-nach-Javascript-Compiler den Quellcode der Client-Anwendung automatisch für verschiedene Browser. Gegenstand der Arbeit ist die Frage, inwieweit die in der klassischen Softwareentwicklung bewährten dynamischen Testverfahren und Werkzeuge zur systematischen Qualitätssicherung einer GWT-Anwendung eingesetzt werden können. Die Analyse von Methoden zur Überprüfung der Funktionalität, Performance und Benutzerschnittstelle einer Anwendung ergab eine insgesamt sehr gute GWT-Unterstützung für geeignete Test-Frameworks mit kleineren Einschränkungen beim Einsatz von Testrobotern und Werkzeugen zur Durchführung von Lasttests.
  • Ermittlung, Modellierung und Darstellung von Differenzen zwischen IBM WebSphere Portal Konfigurationsmodellen, Katharina Juhnke, Bachelorarbeit, 2010.
    Zusammenfassung: Die Bereitstellung eines Portals und die damit verbundene Übertragung von Änderungen stellt einen wichtigen Prozess innerhalb des Lebenszyklus eines Portals dar. Über Verfahren zur Differenzermittlung soll die zu übertragende Datenmenge eingegrenzt werden, sodass nur die modifizierten Dateien und Konfigurationen übermittelt werden. Die Arbeit untersucht verschiedene Technologien hinsichtlich ihrer Eignung zur Integration in den Configuration Manager for WebSphere Portal.
  • Darstellung von Quelltextunterschieden als Hilfsschritt bei der Plagiatssuche, Marcellus Siegburg, Bachelorarbeit, 2010.
    Zusammenfassung: Die Darstellung von plagiatsverdächtigen Dateien ist ein wichtiger, letzter Schritt bei der Plagiatssuche, bei welchem Plagiate erst bestätigt werden können; es sollte eine praktische Lösung für dieses Problem gefunden werden, bei dem der Aufwand geringer ist, als bei traditionellem Quelltextvergleich. Nicht nur Darstellungen des Quelltextes an sich sind denkbar, die Anzeige von Zwischenschritten bei Vergleichsalgorithmen kann das Erkennen von Plagiaten vereinfachen. Mit Hilfe eines Graphen, der aus Zwischenergebnissen eines LCS-Algorithmus mit quadratischer Laufzeit entstand, kann man Vertauschungen von Quelltextabschnitten sehr gut erkennen, das ist bei textbasiertem Vergleich nur mit hohem Aufwand möglich.
  • Informationsintegration heterogener Datenbestände im Intranet durch Indexierung, Marcel Susky, 2010.
    Zusammenfassung: Die Beschaffung von Informationen wird zunehmend wichtiger, um beispielsweise in Unternehmen Arbeitsabläufe effektiver zu gestalten und Kosten beziehungsweise Zeit einzusparen. Meist existieren mehrere verschiedene Systeme die für die Befriedigung des Informationsbedürfnisses durchsucht werden müssen, was die genannten Faktoren eher negativ beeinflusst. Eine Integration der heterogener Datenbestände in genau ein System mit Hilfe der Werkzeuge Apache Solr und Apache Nutch und eine Suche über diese war das Ziel dieser Arbeit. Anhand der durch die Werkzeuge angebotenen Schnittstellen und implementierten computerlinguistischen beziehungsweise mathematischen Verfahren wurde eine Anwendung für eine zentrale Suche und Indexierung konzipiert und realisiert.
  • Der MK-Tree: Eine symmetrische Multikey Datenstruktur für effiziente Nähensuchen in Hypercube-Form, Eric Teubert, Bachelorarbeit, 2010.
    Zusammenfassung: Es wird eine multidimensionale Baum-Datenstruktur entwickelt, welche die effiziente Suche nach Einträgen in der Nähe eines gegebenen Eintrags unterstützt. Durch die Einführung eines Haswertes, über den die Position von Einträgen in der Datenstruktur ermittelt werden kann, sind die Eintragsreferenzen im MK-Tree mit vollständigen Datensätzen in einer Datenbank verknüpft. Es wird gezeigt, dass auf diese Weise effizient gesucht werden kann und die Ergebnisse nicht makellos aber sehr gut sind.
  • Release-Deskriptoren - ein Konzept zur modularen Definition und Versionierung von Softwareprojekten. Theoretische Betrachtung, Einordnung in das Konfigurationsmanagement und praktische Umsetzung mit Apache Maven, Patrick Bergner, Bachelorarbeit, 2010.
    Zusammenfassung: Die Arbeit beschäftigt sich mit einem Organisationsproblem der Softwareentwicklung: der dynamischen Definition von Softwareprojekten aus wiederverwendbaren Modulen. Das vorgestellte Verfahren ist die Definition und Versionierung von Projekten in Release-Deskriptoren. Diese beinhalten neben den Modulinformationen auch die Abhängigkeiten des Projekts zu externen Bibliotheken und fassen damit alle notwendigen Projektinformationen zusammen. Neben einer theoretischen Einbettung des Konzepts in das Themengebiet Software-Konfigurationsmanagement wird auch ein Plugin für Apache Maven vorgestellt, mit dem sich in Release-Deskriptoren definierte Projekte zusammenstellen und Maven-Projektmodelle generieren lassen.
  • Konzeption und Implementation eines Desktop-Wikis, Manuel Unglaub, Diplomarbeit, 2010.
    Zusammenfassung: In dieser Arbeit wurde ein neues Desktop-Wiki, auf Basis einer Untersuchung von bestehenden Desktop-Wikis, konzipiert und implementiert. Besondere Aufmerksamkeit galt der Verwendung von Metadaten und einer umfangreichen Suche, um den Zugriff auf Informationen schnell und einfach zu gestalten. In dem verschiedene Aspekte zur Gewährleistung der Benutzerfreundlichkeit näher untersucht wurden, konnte die effiziente Bedienbarkeit sicher gestellt werden. Im Rahmen dieser Arbeit ist somit eine intuitiv bedienbare Anwendung entstanden deren Vorteile in einer Fallstudie herrausgestellt werden konnten.
  • Entwicklung eines Frameworks für das Prototyping von evolutionären Algorithmen,Yves Adler, Diplomarbeit, 2010.
    Zusammenfassung: Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Implementierung eines Frameworks zur Unterstützung des Prototypings von evolutionären Algorithmen. Als Basis wurden verschiedene existierende Lösungen vergleichend analysiert und bezüglich deren Eignung für das Prototyping von evolutionären Algorithmen bewertet. Aufbauend auf den so gewonnenen Kenntnissen wurde mit "EvoSynth" ein neues Framework, auf Basis von Ruby, konzipiert und umgesetzt. EvoSynth ermöglicht eine schnelle Entwicklung von flexiblen Prototypen, so dass es den existierenden Lösungen bezüglich des Prototypings von evolutionären Algorithmen in vielen Bereichen überlegen ist.
  • Automatisierter Grundrissentwurf einer Etagenwohnung mittels evolutionärer Optimierung, Thomas Wächtler, Diplomarbeit, 2010.
    Zusammenfassung: Diese Arbeit legt die Grundlage für ein evolutionäres System zur Erstellung und Bewertung von Wohnungsgrundrissen, indem zunächst alle funktionalen Anforderungen von Wohnungsgrundrissen in einem möglichst flexiblen und einfach erweiterbaren Modell erfasst werden. Die Modellierung erfolgt in einem 3-Schichten-Modell (Quadrate, Räume und räumliche Zusammenhänge), die Bewertung baut modular darauf auf und für die Optimierung wird ein multithreading-fähiger, evolutionärer Algorithmus benutzt. Das Ergebnis ist eine Anwendung mit graphischer, intuitiv bedienbarer Oberfläche, basierend auf dem .NET 3.5 Framework, die anhand von bestimmten Benutzervorgaben selbständig Grundrisse erstellen und evaluieren kann.
  • Pseudo: Eine Programmiersprache auf der Basis von Pseudocode zur Unterstützung der akademischen Lehre, Marcus Frenkel, Masterarbeit, 2010.
    Zusammenfassung: Die Masterarbeit hat das Ziel, die akademischen Lehre im Bereich der Vermittlung von Algorithmen und Datenstrukturen zu unterstützen. Zu diesem Zweck wurde in der Arbeit die neue Programmiersprache "Pseudo" definiert, welche in ihrer Syntax auf Pseudocode beruht und damit die Vorteile von Programmiersprachen (Überprüfbarkeit) mit den Vorteilen von Pseudocode (knappe, intuitive Syntax) verbindet. Vergleiche der entwickelten Sprache mit bestehenden Sprachen zeigen, dass Pseudo besser als Pseudocode oder gewöhnliche Programmiersprachen geeignet ist, um im Umfeld der Programmierausbildung Algorithmen und Datenstrukturen vermitteln zu können; auch im Bereich der parallelen Algorithmen ist Pseudo hier den gängigen Varianten überlegen.
  • Stauraumoptimierung mittels evolutionärer Algorithmen, Philipp Nebel, Diplomarbeit, 2010.
    Zusammenfassung: Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit evolutionären Ansätzen zur Lösung von 3D-Bin-Packing Problemen. Es wird ein genetischer Algorithmus vorgestellt, der auf Basis eines praxisnahen Datenmodells Verstauungspläne entwickelt und nach mehreren Kriterien optimiert. Die Ergebnisse übertreffen dabei die Lösungsqualität einer bestehenden deterministischen Lösung, die als Vorlage für das Datenmodell diente.
  • Neue evolutionäre Algorithmen zur computergestützten Wirkstoffsuche, Stephan Hellmich, Diplomarbeit, 2010.
    Zusammenfassung: Computersimulationen von Protein-Ligand-Wechselwirkungen helfen, die Eignung bestimmter Stoffe als Medikament beurteilen zu können. Zur Lösung des Docking-Problems, bei dem der Ligand an der richtigen Stelle des Proteins positioniert werden muss, werden evolutionäre Algorithmen eingesetzt. In der Arbeit wurde das Konzept der parallelen evolutionären Suche, die möglichst viele lokale Extreme im Suchraum gleichzeitig finden soll, auf das Dockingproblem angewandt. Die Auswertung hat ergeben, dass das Verfahren eine leichte Verbesserung gegenüber dem Lamarckschen genetischen Algorithmus, dem Standardalgorithmus der Dockingsoftware AutoDock, darstellt.

2009

  • Umsetzung eines Buildsystems mit Hilfe von Paketmanagementsystemen, Stefan Seering, Bachelorarbeit, 2009.
    Zusammenfassung: Im Rahmen eines Projektes in der Firma ipoque wurden Komponenten im Firmware-Bauprozess des Produktes PRX ausgetauscht bzw. aktualisiert. Zum Austauschen der Komponenten wurden Linux-Paketmanagementsysteme und das Programm chroot verwendet. Die Arbeit geht auf die Eignung verschiedener Linux-Distributionen ein und beschreibt die Umsetzung der neuen Bauprozess-Komponenten.
  • Unterstützung der Content Repository for JavaTM Technology API 2.0 durch ein bestehendes Content Management System, Michael Schmeißer, Bachelorarbeit, 2009.
    Zusammenfassung: Die Content Repository for JavaTM Technology API 2.0 ist eine Java-Spezifikation für inhaltsverwaltende Systeme. Die Arbeit beschäftigt sich mit einer nachträglichen Unterstützung der durch diese Spezifikation definierten Schnittstelle durch vorhandene Systeme und analysiert einzelne Umsetzungsschwerpunkte aber auch das allgemeine Vorgehen bei einem solchen Vorhaben. Als Ergebnis fasst die Arbeit Aspekte zusammen, wann sich eine Nachrüstsung der Schnittstelle rentieren kann und bewertet den Erfolg eines konkreten Projektes, das während der gesamten Arbeit als Beispiel dient.
  • Evaluation und Vergleich der Usability eines Microsoft und Open Source Groupware Systems, Felix Kapolka, Bachelorarbeit, 2009.
    Zusammenfassung: Diese Bachelorarbeit diskutiert, ob es sich denn für eine Firma lohnt, Geld in das Groupware System "Microsoft Office Sharepoint Server" zu investieren oder ob eine kostenlose Open Source Alternative, wie z.B. "eGroupware", genügt. Da kleinere Groupware-Anwendungen, wie z.B. "ICQ" oder "Thunderbird", bekannt dafür sind, einfach bedienbar zu sein, stellt sich die Frage, wie das der Fall bei einer großen Groupware wie "Microsoft Office Sharepoint Server" ist. Zu diesem Zweck werden mögliche Usability-Evaluations-Methoden vorgestellt und an Beispielen erläutert. Beide Groupware Systeme werden anhand der Methoden "Heuristische Evaluation", "Usability-Test" und einer Befragung mit dem Fragebogen "AttrakDiff" evaluiert und in den drei in dieser Arbeit festgelegten Faktoren für Usability (Erfolgsquote, Aufwand und Zufriedenheit) beurteilt. Sieger des Vergleiches ist eGroupware.
  • Vergleich binärer Kodierungen evolutionärer Algorithmen, Jan Zacharias, Diplomarbeit, 2009.
    Zusammenfassung: Genetische Algorithmen arbeiten auf den Individuen einer Population. In der Arbeit wurde der Fragestellung nachgegangen, welchen Einfluss die Verwendung unterschiedlicher Kodierungen auf die Arbeitsweise genetischer Algorithmen  hat. Dafür wurden alle Kodierungen für mit drei Bits kodierte ganze Zahlen getestet und deren Leistungsfähigkeit bewertet. Für den Rekombinationsoperator "uniformer Crossover" konnte gezeigt werden, dass sich eine Ordnung (Hammingdistanz) der binären Genotypen positiv auswirkt, wenn diese der Ordnung der dezimalen Phänotypen entspricht. 
  • Erkennung ausgenutzter sowie potentiell ausnutzbarer Angriffsvektoren PHP-basierter Webanwendungen mittels PHPIDS, Tobias Kalbitz, Bachelorarbeit, 2009.
    Zusammenfassung: Webanwendungen sind täglich vielen verschiedenen Angriffen ausgesetzt. Die Firma Compserve24 entschloss sich deshalb zur Integration des Intrusion-Detection-Systems PHPIDS in ihre bestehende Softwarelandschaft. Im Vorfeld der eigentlichen Arbeit wird die Historie der Programmiersprache PHP vorgestellt, um verständlich zu machen, was zu ihrer weiten Verbreitung führte, aber auch, welches Sicherheitsrisiko sie darstellt. Es folgt eine Vorstellung der in PHP-Skripten anzutreffenden Angriffsvektoren. Im weiteren Verlauf wird die Wirkungsweise und die Effektivität der bereits in PHP implementierten Sicherungsmaßnahmen vorgestellt. Anschließend erfolgt die Definition, was ein Intrusion-Detection-System darstellt, welche Bestandteile es umfasst und wie die Erkennung von Angriffen stattfindet. Daraufhin wird PHPIDS mit dessen Aufbau und den implementierten Methoden zur Angriffserkennung vorgestellt. Den Abschluss bildet die Beschreibung der erfolgreichen Installation von PHPIDS und der dabei gelösten Unwägbarkeiten.
  • Vergleich von JSF-Komponenten-Frameworks hinsichtlich W3C-Konformität und Barrierefreiheit, Ricardo Hofmann, Bachelorarbeit, 2009.
    Zusammenfassung: Diese Arbeit soll es ermöglichen, einen Vergleich zwischen den JSF-Komponenten-Frameworks JBoss RichFaces, MyFaces Tomahawk und ICEfaces herzustellen. Dabei liegt der Schwerpunkt der Betrachtung auf den Aspekten der W3C-Konformität sowie der Barrierefreiheit. Für die Untersuchung werden zum einen verschiedene XHTML-Standards und zum anderen der BITV-Test angewandt. Auf Basis dieser Ergebnisse wird eine Aussage über die Qualität der einzelnen Frameworks getroffen. Ferner wird anhand ausgewählter Komponenten von JBoss RichFaces die Möglichkeit der Modifizierung des "Renderings" aufgezeigt. Diese Maßnahme führt letztlich zu einer Verbesserung der ursprünglichen Testergebnisse und bietet dadurch für die einzelnen Komponenten des Frameworks eine bessere Zugänglichkeit.
  • Eine chirurgische Workflow-Ontologie - Entwurf und Werkzeugunterstützung, Enrico Genauck, Bachelorarbeit, 2009.
    Zusammenfassung: Die Arbeit behandelt die mögliche Werkzeugunterstützung für den Entwurf von Ontologien für die Protokollierung chirurgischer Arbeitsabläufe sowie deren spätere Analyse.
  • ActiveMailbox - Reibungsloser Zugriff auf IMAP-Postfächer in Ruby, Ingmar Pörner, Diplomarbeit, 2009.
    Zusammenfassung: Der Zugriff auf IMAP-Postfächer wird durch die zunehmende Vielfalt der serverseitigen Implementierungen des Protokolls erschwert. Die Arbeit begleitet die Entwicklung der Programmbibliothek ActiveMailbox, deren zentrale Aufgabe die effektive Handhabung verschiedener IMAP-Serverlösungen und in diesem Zusammenhang auch die selbstständige Erkennung des zugrundeliegenden Servertyps darstellt. Daneben übernimmt die in Ruby geschriebene Bibliothek zahlreiche Aspekte des Verbindungsmanagements und stellt dem Programmierer eine einfach zu verwendende Schnittstelle bereit, welche sich an der API der populären ActiveRecord-Bibliothek orientiert.
  • Einsatzmöglichkeiten dynamischer Sprachen in Java, Ronny Voigt, Diplomarbeit, 2009.
    Zusammenfassung: In den letzten Jahren ist ein wachsendes Interesse an dynamischen Programmiersprachen, wie zum Beispiel Ruby oder Python, zu verzeichnen. Diese Arbeit befasst sich mit diesen Sprachen bzw. den zugrunde liegenden Konzepten und zeigt Integrationsmöglichkeiten und Anwendungsszenarien innerhalb der Java-Plattform auf. Anhand der Integration eines Groovy- und Hibernate-basierten ORM-Frameworks in eine Java-Enterprise-Anwendung wird die Tauglichkeit dieser Sprachen in der Praxis untersucht.
  • Aufgabenscheduling mit Ressourcenzuordnung, Marco Aust, Bachelorarbeit, 2009.
    Zusammenfassung: Projektmanagement ist ein herausforderndes Unterfangen und wird bislang von Projektmanagementsoftware nur unzureichend unterstützt. Neben der zeitlichen Planung der Aufgaben ist natürlich auch die Zuweisung des verfügbaren Personals mit seinen entsprechenden Qualifikationen notwendig. Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein evolutionärer Algorithmus entwickelt, welcher möglichst optimale Projektpläne berechnet. Anschließend wurde dieser getestet und analysiert sowie für die Integration in existierende Projektplanungsplattformen vorbereitet.

2008

  • Entwicklung eines Computergegners für ein rundenbasiertes Strategiespiel, Stephan Dorer, Diplomarbeit, 2008.
    Zusammenfassung: Das Ziel dieser Arbeit war es, einen Computergegner für ein rundenbasiertes Strategiespiel zu entwicklen. Der Begriff Künstliche Intelligenz wurde allgemein definiert und die Unterschiede zur Spiele-KI aufgezeigt. Danach wurde die Beschreibung des Strategiespiels im Detail und die Anforderungen an eine KI beschrieben. Auf dieser Basis wurde der Entwurf eines einfachen Computergegners entwickelt. Dieser wurde getestet und analysiert. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse wurde zur Entwicklung einer verbesserten KI verwendet. Diese war dem einfachen Gegner stark überlegen. Außerdem stellte sich der entwickelte Entwurf als flexibel genug heraus, um leicht erweitert zu werden.
  • Cartographic information visualization exemplified by an RCP-plug-in for engine characterization, Michael Weber, Bachelorarbeit, 2008.
    Zusammenfassung: The phase of the engine characterization is one of the most important steps in the automotive industry. Data post-processing and adequate visualization of automotive cartographies build the foundation of the further development. The objective of this work is the implementation of an engine characterization tool, which visualizes the imported set of data points as a smooth and solid plane. Furthermore, the data post-processing shall be supported by an dynamical and flexible user interface. The RCP-Framework of Eclipse is therefore a formidable choice for the ralization of this tool. Two different scattered data interpolation schemes are described with respect to their implementation in an RCP-Plug-in.
  • Visualisierung genetischer Algorithmen mit Schwerpunkt Suchfortschrittsdarstellung, Carsten Haupt, Diplomarbeit, 2008.
    Zusammenfassung: Das Verstehen von Vorgängen und Abläufen innerhalb von genetischen Algorithmen ist aufgrund der entstehenden Datenflut oft schwer nachvollziehbar. Eine Visualisierung dieser Daten kann zum Verständnis der Algorithmen beitragen. Mit einfachen Visualisierungen der Fitness in Linien-Diagrammen, bekommt der Betrachter einen Überblick über die Konvergenz von Algorithmen. Animationen von Suchraumkarten (z.B. eine genotypic-Space Map) können dem Betrachter Einblicke in die Veränderung von Populationen über mehrere Generationen verschaffen. Weiterhin ist durch die Kombination von Animation und Benutzerinteraktion eine bessere Datenauswertung möglich.

2007

  • Entwicklung einer Umgebung für die Parallelisierung von Algorithmen und konkrete Anwendung am Beispiel von evolutionären Algorithmen, David Redlich, Mark Drobek, Bachelorarbeit, 2007.
    Zusammenfassung: Durch die Arbeit wurde die Software UnionWork erstellt, mit deren Hilfe parallele Java-Algorithmen entworfen und ausgeführt werden können. Die Parallelisierung wird dabei, ähnlich wie bei einem Batchsystem, durch das Definieren und Zuweisen von einzelnen Aufträgen erreicht. Aufbauend auf der Sterntopologie gibt es viele Clientrechner, die als Rechenkraftwerke fungieren, einen Manager, der die Zuteilung der zu bearbeitenden Aufgaben verwaltet, sowie einen Operator, der den parallelen Algorithmus in das System einspeist und dessen Programmablauf überwacht. Im Speziellen wurde die Kombination zwischen der entstandenen Parallelisierungssoftware und einigen parallelen evolutionären Algorithmen untersucht.
  • Abstraktion von GUI-Widgests zur Optimierung der Plattformunterstützung von C/R-Testautomatisierungen, Benno Markiewicz, Masterarbeit, 2007.
    Zusammenfassung: Ein aktueller Trend in der Softwareindustrie ist das Angebot von verschiedenen Client-Anwendungen für heterogene Plattformen. Aber aufgrund der Vielzahl von GUI-Toolkits ist es aufwändig, für jede Version GUI-Tests durchzuführen. Ziel dieser Arbeit ist es, eine Abstraktion zu konzipieren, mit welcher toolkit- und plattformunabhängige Testskripte für den funktionalen Blackbox-Test erstellt werden können. Hierzu wird der Fokus auf Capture/Replay-Systeme mit Low-Level-Events als ein vielversprechender Testansatz gelenkt. Auf Basis von "User Interface Markup Language" und "User Interface Automation" wird eine Abstraktion von Widgets (Steuerelemente einer GUI), Ereignissen und Datentypen konzipiert, die durch die Kombination von Steuermustern die freie Typisierung von Widgets unterstützt. Die Praxistauglichkeit wird mithilfe eines Prototypen unter Beweis gestellt, welcher die Aufnahme und Wiedergabe von Nutzeraktionen in browserbasierten Webanwendungen und Java Swing-Client-Anwendungen mittels toolkitunabhängiger Testskripte ermöglicht.
  • Reduktion der Suchraumgröße bei der Simulation von Protein-Ligand-Wechselwirkungen am Beispiel von AutoDock, Dimitri Kuhn, Diplomarbeit, 2007.
    Zusammenfassung: In der vorliegenden Diplomarbeit wird am Beispiel des Softwarepakets AutoDock ein Verfahren zur Reduktion der Suchraumgröße bei der Simulation von Protein-Ligand-Wechselwirkungen vorgestellt, das auf einer Oberflächenkarte des zu untersuchenden Proteins basiert. Dabei wird unter Zuhilfenahme der Oberflächenkarte des Proteins der Suchraum einer Evolutionsstrategie auf den potenziell erfolgversprechenden Bereich nahe der Proteinoberfläche begrenzt, mit dem Ziel die für die Simulation benötigte Zeit zu minimieren.
  • Untersuchung und Implementierung geeigneter kryptographischer Methoden zur Sicherung von Informationsbausteinen in einem Client-Server-Intranet-System, Nicole Ließ, Masterarbeit, 2007.
    Zusammenfassung: Die Sicherheit von Informationen spielt sowohl in Privathaushalten als auch in Unternehmen eine große Rolle. Intranet-Systeme, welche meist auf Content Management Systemen basieren, dienen der Aufbereitung und Verwaltung von firmeninternen Informationen und somit ist es deren Aufgabe, ebenso für die Sicherheit der Informationen zu sorgen. Um die Sicherheit von Informationen in Intranet-Systemen zu erhöhen, sind Probleme bzgl. der Autorisierung, der speicherung der Daten in Datenbank- und Datei-Systemen und bezüglich der Vertraulichkeit- und Integrität der Daten bei der Übertragung zwischen Client und Server darzulegen. Die Betrachtung wichtiger kryptographischer Begriffe und Verschlüsselungsverfahren zeigt, inwiefern Daten durch eine Verschlüsselung vor unerlaubtem Zugriff geschützt werden. Die Analyse bereits existierender Systeme dient dazu, mögliche Ansätze zur Lösung der Problemfelder zu finden. Mit Hilfe der Java Cryptographic Architecture können die Daten plattformunabhängig verschlüsselt werden. Datenbank- und Datei-Systeme stellen eine begrenzte Anzahl von Sicherheitsfunktionen bereit, um die inhalte verschlüsselt abzulegen. Durch die Umsetzung ausgewählter Ansätze wird die Sicherheit der Informationen im Software & Friends Intranet-System erhöht. Durch die Entwicklung neuer kryptographischer Methoden und Systeme ist eine ständige Erweiterung der Intranet-Systeme bzw. Content Management Systeme in Bezug auf Sicherheitsfunktionen notwendig, um die Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität der Informationen zu gewährleisten.

2006

  • Evolutionäre Algorithmen in der Wirkstoffentwicklung - Vorhersage von Protein-Ligand-Wechselwirkungen, Mike Grunwald, Diplomarbeit, 2006.
    Zusammenfassung: Die Arbeit beschäftigt sich mit der Anwendung von evolutionären Algorithmen bei der Erforschung neuer medizinischer Wirkstoffe. Um teure Labortests zu umgehen, wird das Reaktionsverhalten von 2 chemischen Stoffen, dem Protein und dem Ligand, in der Computersimulation untersucht. Basis hierfür bietet ein vorhandenes Programm, AutoDock3, in welches ein neuer evolutionärer Algorithmus, die Evolutionsstrategie, eingebettet wurde. Es wurden vier verschiedene Implementierungen von Evolutionsstrategien vorgenommen und getestet. Getestet wurde an den beiliegenden zwei Standardbeispielen, der HIV-Protease mit xk2A und dem Benzamidinkomplex. Die einfachen Evolutionsstrategien sind fuer das Problem des Protein-Liganden-Dockings nicht gut geeignet. Durch Verbesserungen im Algorithmus, der Anwendung eines Skalier- bzw. Störfaktors, durch den das Konvergenzverhalten abgebremst wird und durch den Einsatz einer lokalen Suche ist die Evolutionsstrategie ähnlich erfolgreich wie der schon in AutoDock vorhandene Genetische Algorithmus mit lokaler Suche.
  • Implementation eines Open-Source-E-Mail-Servers mit benutzerdefinierter Anti-Spam- & Anti-Viren-Lösung, Thomas Maßmann, Bachelorarbeit, 2006.
    Zusammenfassung: In dieser Arbeit wurde ein Konzept für einen Open-source-E-Mail-Server erstellt, der sich durch eine benutzerdefinierte Anti-Spam- und Anti-Viren-Lösung auszeichnet. Es wurden die notwendigen Komponenten, die für den Betrieb als Mailserver vorausgesetzt werden aufgezeigt und deren Funktion beschrieben. Diese Komponenten sind unter anderem der Mail Transfer Agent, der Anti-Viren-Scanner und das Analysetool für den Inhalt der Nachricht.
  • Einsatzmöglichkeiten javabasierter Stapelverarbeitung, Christian Siegel, Diplomarbeit, 2006.
    Zusammenfassung: Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde untersucht, inwiefern die Programmiersprache Java geeignet ist, eine betrieblich Sapelverarbeitung effizient durchzuführen. Als Basis einer javabasierten Stapelverarbeitung konnten den generellen Anforderungen konkrete Java-Technologien zugeordnet werden. Darauf aufbauend wurden schrittweise sechs alternative Software-Architekturen entwickelt, die als Modell den strukturellen Aufbau eines Stapelsystems beschreiben. Die vorgestellten Architekturen besitzen charakteristische Eigenschaften, die bestimmte Anforderungsprofile einer Stapelverarbeitung erfüllen un sich damit an unterschiedliche Einsatzszenarien richten.
  • Allgemeines Vorgehen beim Sanieren von objektorientierten Software-Altsystemen und praktische Betrachtungen am Beispiel des FIBA New Application Systems, Erik Lichtenstein, Diplomarbeit, 2006.
    Zusammenfassung: Neben der Aufgabe und Ersetzung von veralteter Software durch ein neues System existiert auch die Möglichkeit einer Sanierung. Diese Variante wird in vielen Fällen gar nicht in Erwägung gezogen und ist auch in der Fachliteratur ein an vielen Stellen vernachlässigtes Thema. Das Ziel dieser Arbeit ist das Erarbeiten eines Konzepts für die Sanierung von objektorientierten Software-Altsystemen. Dabei sollen diese Systeme systematisch analysiert und anschließend umstrukturiert und erweitert werden. Zu diesem Zweck werden Erkenntnisse aus verschiedensten Quellen zusammengetragen und zu einem durchgehenden Sanierungsprozess verarbeitet. Das erarbeitete Vorgehen wird danach auf den konkreten Fall des FIBA New Application Systems angewandt und praktische Betrachtungen werden vorgenommen. Ziel dieser Betrachtungen ist eine Einschätzung, ob eine Sanierung in diesem konkreten Fall die geeignete Lösung darstellt.
  • Erstellung rektilinearer Steinerbäume mittels evolutionärer Algorithmen, Ringo Hapke, Diplomarbeit, 2006.

2005

  • Praktischer Einsatz von Entwurfsmustern, Benno Markiewicz, Bachelorarbeit, 2005.

Graduierungsarbeiten an der Universität Stuttgart

  • Optimierung phylogenetischer Bäume durch evolutionäre Algorithmen, Botond Draskoczy, Diplomarbeit, 2005.
  • Automatische Überprüfung von Programmierabgaben im universitären Übungsbetrieb, Felix Behringer, David Engeldinger, Diplomarbeit, 2005.
  • Erstellung einer in das System eClaus integrierten Plagiaterkennung für abgegebene Programme, Tim König, Diplomarbeit, 2005.
  • Entwicklung von Spielstrategien mittels evolutionärer Algorithmen am Beispiel von Kalaha, Martin Fesser, Diplomarbeit, 2004.
  • Entwicklung einer Entwurfsmethodik für Evolutionäre Algorithmen, Tim Friedemar Fischer, Diplomarbeit, 2004.
  • Entwurf und Implementierung eines Lernsystems für gestreute Speicherung, Zissis Siantidis, Diplomarbeit, 2004.
  • Laufzeitkriterien für genetische Algorithmen mit und ohne dynamische Anpassung der Selektionsstrategie, Lars Kaden, Studienarbeit, 2002.
  • Sexual Selection in GAs, Philipp Cimiano Lavin, Studienarbeit, 2001.
  • Anwendung evolutionärer Verfahren auf multiobjektive Optimierungsprobleme, Matthias Großmann, Diplomarbeit, 1999.
  • Reihenfolgeoptimierung auf einer Warmwalzanlage, Darko Ivancan, Studienarbeit, 1999.
Nachrichten RSS
Termine
14. WIK-Leipzig 2017 an der HTWK Leipzig 29.11.2017 10:00 - 16:00 — Foyer des Nieper-Baus der HTWK
Einführung in das Praxisprojekt 29.11.2017 15:30 - 17:30 — Hörsaal Li318
Verteidigungen
Masterverteidigung Johannes Elsmann Raum: Z 417
Beginn: 28.11.17 - 14:00
Bachelorverteidigung Vivien Thöns Raum: Z 417
Beginn: 29.11.17 - 16:30
Masterverteidigung Tim Menapace Raum: Z 417
Beginn: 07.12.17 - 11:15